• Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrätin, Amt der NÖ Landesregierung

    „Die Studienergebnisse zeigen ein heterogenes Bild dieser Altersgruppe mit einer Vielfalt von Lebensrealitäten. Besonders erfreulich ist aber die hohe Zufriedenheit dieser Altersgruppe mit ihrer Lebenssituation und ihrer Alltagsgestaltung.“

  • 83-jähriger Teilnehmer

    „Was mir in der Pension am meisten getaugt hat, ist, dass ich in der Früh nicht mehr so zeitig aufstehen habe müssen. Das ist bis heute so. Ich raufe um jede Minute. Das ist das Schöne daran.“

  • 84-jährige Teilnehmerin

    „Wenn ich ganz alleine bin und niemanden habe und vielleicht auch immer so schlecht verdient habe, dass ich mir nicht einmal gescheit eine Wohnung leisten kann – also das finde ich schon schrecklich. Wenn ich gerade nur von der Hand in den Mund leben muss, wie soll das gehen im Alter?“

  • alte Frau

    80-jährige Teilnehmerin

    „Es geht und wenn es nicht mehr geht, dann geht es halt nicht mehr. Aber mein Gott, wer nicht alt werden will, muss jung sterben.“

  • Landesrat Mag. Christopher Drexler, Ressort Wissenschaft & Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement des Landes Steiermark

    „Verantwortung oder Vorsorge tragen bedeutet u.a. sich rechtzeitig mit den richtigen Fragen auseinanderzusetzen: Wo und wie möchte ich im Alter leben? Was wird dann für mich wichtig sein?“

  • alte Frau

    80-jährige Teilnehmerin

    „Einmal möchte ich noch einen Liebesbrief bekommen, dass ich so aufgeregt wäre wie ich damals war, wie es einmal einen Liebesbrief gegeben hat, das ist schon lange her. Aber diese wahnsinnige Aufregung, die fehlt mir.“

  • Mag.a Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

    „Hochaltrigkeit wird immer mehr ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und ist eine der zentralen Errungenschaften und Herausforderungen unserer Zeit.“

  • alter Mann

    83-jähriger Teilnehmer

    „Wenn man selber nicht mehr viel machen kann, verliert man schon viel Kontakt mit den anderen. Weil die, die sich noch bewegen können, die finden dann einen anderen Kreis, die immer was unternehmen können. Und da wird man dann ein Außenseiter, wenn man nicht mehr so mit kann.“

  • alter Mann

    83-jähriger Teilnehmer

    „Das Allerwichtigste ist, glaube ich, einen Menschen bei sich zu haben, dem man nicht gleichgültig ist, sondern der lebt mit dir und dich versteht. Das ist einmal das Allerwichtigste.“

  • Dr. Alexander Biach, Vorstandsvorsitzender Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

    „Österreich befindet sich mitten in einem demografischen Wandel und gesellschaftlichen Veränderungen. Mit dieser zweiten Erhebung der Hochaltrigenstudie konnten wir aktuelle und wichtige Einblicke in die Zielgruppe der Hochaltrigen gewinnen.“

Vor dem Hintergrund gravierender Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung und damit einhergehender großer Herausforderungen an das österreichische Sozial- und Gesundheitssystem führt die Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen (ÖPIA) die Österreichische Interdisziplinäre Hochaltrigenstudie (ÖIHS) durch.

Diese Studie ist in Österreich die erste ihrer Art und schließt insbesondere auch im internationalen Vergleich eine schon lange bestehende Forschungs- und Wissenslücke.

Es sind insbesondere die „Älteren unter den Alten“ – also die „hochaltrige“ Bevölkerung – deren Anteil heute und in den kommenden Jahrzehnten signifikant zunimmt. So wird sich der Anteil von Menschen über dem 80. Lebensjahr in Europa bis 2030 fast verdoppelt und bis 2060 bereits verdreifacht haben und damit nicht nur demographisch sondern auch sozial- und gesundheitspolitisch von enormer Bedeutung sein.

Neben wesentlichen statistischen Daten werden wissenschaftlich fundierte qualitative wie quantitative Daten erhoben, z.B. zu Gesundheitszustand und Lebensstil, Wohn- und Betreuungssituation, Inanspruchnahme von sozialen und medizinischen Leistungen, funktionellen Kapazitäten, Ernährungssituation, subjektiver Lebensqualität, persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen etc.

Die Erkenntnisse der Pilotphase (Erste Erhebungswelle 2013 – 2014) und zweiten Erhebungswelle (2015-2018) in Wien/Steiermark sowie in Niederösterreich finden sie auf dieser Webseite. Weiters finde Sie hier die Informationen zur Planung der nächsten Phase(n).

Das Presse-Echo finden Sie hier.

Projektleitung:
Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen (ÖPIA)
Georg Ruppe (Projektleiter), Andreas Stückler (stv. Projektleiter)

Projektpartner und Finanzierung:

  • Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger
  • Land Steiermark, Ressort für Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement
  • Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Soziales

 

© Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen.
Letzte Aktualisierung: 2019-02-12